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Mord und Totschlag in der Agentur

Foto: Top Magazin

Ganz ehrlich: Es war der Name

Eine Unternehmensberatung, die Mord und Totschlag heißt?! Das kann ja nur gut werden! Hinter dem provokanten Titel stecken zwei Menschen, die einen sofort abholen: Helga Miegel und Dr. Michael Conrad. Die eine ist Agile Coachin und Design-Thinking-Expertin, der andere ist Wirtschaftsmediator und systemischer Coach – ein Duo, das Konflikte genauso professionell sortiert wie komplexe Teams. Diese Mischung aus fundierter Ausbildung und echter Praxisnähe spürt man und macht Spaß. Arbeiten mit ihnen fühlt sich an wie ein gutes Gespräch unter Kollegen, nur dass plötzlich Dinge Sinn ergeben, die man vorher über Jahre ignoriert hat. Alles komplett auf Augenhöhe, sympathisch, aufmerksam, klar und direkt. So mancher Satz von Helga oder Michael hat bei uns ein spontanes „Ach so, ja!“ ausgelöst.

Was brauchen wir eigentlich?

Bevor irgendetwas sortiert, geklebt oder analysiert wurde, ging es zuerst um uns. Um unsere Ziele, um das, was wir uns wünschen – und das, was uns nervt. Die ganz normalen Themen, die entstehen, wenn man zu zweit gründet, wächst und irgendwann merkt: Vieles hat sich organisch entwickelt, aber eben nicht unbedingt sauber verteilt. Aufgaben fließen von einer Person zur anderen, Entscheidungen bleiben irgendwo hängen, Zuständigkeiten verschwimmen. Genau diese Punkte sollten wir klar benennen. Und allein dieses Aussprechen war schon ein kleiner Befreiungsschlag.

Jetzt geht’s los!

Dann kam der eigentliche Startschuss: ein Termin ohne alles Schönreden. Innerhalb von 20 Minuten lag unser gesamtes Innenleben auf dem Tisch — wortwörtlich. Der Konferenztisch füllte sich mit bunten Zetteln, vollgeschrieben mit Themen, To-dos, Rollen, Problemen und Ideen. Dieses Sortieren, Verschieben, Zusammenführen fühlte sich an wie Durchatmen. Plötzlich sahen wir klar, wo wir stehen.

Dann kamen die Hausaufgaben. Hausaufgaben! Wir mochten sie schon in der Schule nicht. Jeden Tag Protokoll führen, klingt erstmal nur anstrengend. Aber als wir dann unsere Zettel ausdruckten, mussten wir lachen. Genau das ist der Unterschied bei Helga und Michael: Sie schaffen Momente, in denen man sich selbst erkennt — ohne Druck, ohne Belehrung. Man spürt, dass sie ihren Job nicht nur können, sondern l(i)eben.

Was wir gemeinsam erarbeitet haben

Im bisher letzten Termin ging es ans Eingemachte: Prozesse. Wer macht was? Wo knubbelt es sich? Wo machen wir Dinge doppelt? Welche Aufgaben liegen bei Menschen, die sie eigentlich gar nicht tragen sollten? Es war erstaunlich, wie schnell wir Muster sahen, die wir vorher schlicht überblendet hatten. Wir sind mittendrin in diesem Prozess, aber wir haben richtig Lust darauf. Und wir sind gespannt, was Mord und Totschlag am Ende aus unserem fröhlichen Durcheinander herausholt.

Was macht Mord und Totschlag sonst noch

Was wir erlebt haben, ist nur ein Ausschnitt ihres Portfolios. Mord und Totschlag begleitet Unternehmen, Teams und Führungskräfte in allen Phasen des Wandels — ob Wachstum, Umbrüche, neue Rollen, unterschwellige Konflikte oder akute Spannungen.

Ihr Schwerpunkt liegt auf:

  • Führungskräfte-Coaching, das Orientierung und Klarheit schafft

  • Teamentwicklung, die Zusammenarbeit stärkt

  • Konfliktmoderation, bevor Situationen eskalieren

  • Organisationsentwicklung, die Strukturen neu ordnet und zukunftsfit macht

Der Wirtschaftsmediator Dr. Michael Conrad bringt zu seiner Coaching-Expertise über zwanzig Jahre Führungserfahrung aus der Finanzdienstleistung mit – und eine charmant-rheinische Seite: Als Prinz Michael II. im Dormagener Karneval 2024/25 lebt er Teamgeist im besten Sinne. Helga Miegel verfügt über einen starken Background in agilen Arbeitsweisen und langjähriger Praxis in Produktentwicklung und Key Account Management. Beide kennen Unternehmen also nicht nur aus der Beratungsperspektive, sondern aus dem echten Alltag.

Fortsetzung folgt

Wir sind noch nicht am Ende unserer Reise. In der nächsten Ausgabe berichten wir, wie es weitergeht — und welche Veränderungen sich bei uns wirklich zeigen.

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